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Seychellen: Private Boots-Tour von La Digue zur Ile Cocos

Hinweis: Alle Bilder in diesem Blogbeitrag sind komplett unbearbeitet. Keine Filter, keine Optimierungen, einfach Seychellen pur. 

Es gibt so ein paar Dinge, die man auf La Digue unbedingt machen sollte, wenn man mehr als ein paar Tage dort ist. Eine Bootstour zu den umliegenden Inseln Big Sister Island (Grande Soeur), Little Sister Island (Petite Souer) und Coconut Island (Ile Cocos) gehört unbedingt dazu.

Bootstour – Privat oder in der Gruppe?

Wir haben uns für eine private Tour bei Simplicity Boat Charter mit Shamil entschieden. Nur wir zwei, der Guide Shamil und der Kapitän. Preislich liegt man bei ca. 300€ für einen halben Tag (09:30 – ca. 13:00 oder 14:00 Uhr), der ganze Tag kostet ca. 500€.

In der Gruppe ist es natürlich günstiger, aber wenn man schonmal die Chance hat, die umliegenden Paradiesstrände alleine zu erkunden, sollte man sie, wenn die Möglichkeit besteht, auch nutzen.

Shamil fährt je nach Wetterlage, Strömung und Jahreszeit die besten Schnorchelspots an. Insgesamt sind wir 3x geschnorchelt – 2x mit ihm, einmal allein.

Schnorcheln mit Haien und Schildkröten

Wer die Seychellen kennt, weiß: von den Korallen darf man sich leider nicht allzu viel erwarten, die sind zu 90% tot (durch El Nino und den großen Tsunami). Von der Tierwelt allerdings schon. Und wir wurden nicht enttäuscht: gleich beim ersten Schnorcheldurchgang (mit der Strömung an der Küste von Little Sister Island) hat uns ein Weißspitzen-Riffhai begleitet, mehrere Schildkröten und natürlich jede Menge Fische, unter anderem Baracudas, Trompetenfische, Papageienfische, Doktorfische; später kamen auch noch ein Stachelrochen, ein Kugelfisch und – leider nur von Weitem – ein Mantarochen dazu. So viele exotische Fische haben wir noch nie beim Schnorcheln gesehen – allenfalls beim Tauchen.

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Strände wie aus dem Bilderbuch

Das wahre Highlight der Bootstour sind aber die Strände, zu denen Shamil uns gebracht hat. Auch hier wird je nach den jeweiligen Bedingungen variiert. Wir hatten das Glück. Die wunderschöne Big Sister Island und Coconut Island anzufahren – und dort tatsächlich ganz allein zu sein.

Beide Strände sind in einem Wort – unbeschreiblich! In mehreren Worten: paradiesisch, malerisch, einfach kitschig-schön. Wie so oft auf den Seychellen hat man das Gefühl, eine Filmcrew einer furchtbar übertriebenen Liebesromanze aus der Südsee hat vergessen, die Kulissen wieder wegzuräumen.

Die Bilder sagen hier wahrscheinlich mehr als tausend Worte.

Am Strand von Big Sister konnten wir ca. 20 Minuten Zeit verbringen (was angesichts des sehr spärlichen Schattens völlig ausreichend ist); auf Coconut Island waren es ca. 40 Minuten. Der Strand dort ist wirklich der schönste, den ich jemals gesehen habe. Klein, flach, weiß, von Granitfelsen und Kokospalmen eingerahmt – ein Maler hätte ihn sich nicht besser ausdenken können. Allein der Besuch dieses Strands war für uns die komplette Reise schon wert!

Während wir auf der Insel die Atmosphäre in uns aufgesogen haben, bereitete Shamil auf dem Boot einen superleckeren Obstteller zu, den wir dann noch verzehrten, bevor es wieder zurück nach La Digue ging.

Die Rückfahrt nach La Digue

Das letzte Highlight der halbtägigen Tour war die Rückfahrt nach La Digue. Hier fuhren wir nochmal alle Strände ab, die wir die Tage vorher schon von Land aus besucht hatten – Anse Coco, Petite Anse, Grande Anse, Anse Marron und Anse Source d’Argent. Klasse, diese tollen Strände auch mal aus der anderen Perspektive zu sehen.

Die Anse Petite is auch vom Meer aus wunderschön
Die Anse Petite is auch vom Meer aus wunderschön

Wie gesagt: Shamil garantiert euch einen genialen und unvergesslichen (ganzen oder halben) Tag. Es gibt absolut nichts auszusetzen, im Gegenteil: unsere Erwartungen wurden weit übertroffen. Klare Zweitverschiebungs-Empfehlung!


2 Kommentare

  1. Wunderschön!
    Sind grad von La Digue zurück. Wollten auch gern diese Tour machen. Leider war Shamyl auf keine Weise erreichbar. Hab ihm E-Mail geschrieben. Diese kam zurück. Hab ihn per Facebook kontaktiert und erhielt leider keine Antwort, obwohl ich die Kontaktdaten vom Plakat hatte.
    Schade! Vielleicht das nächste Mal.

    1. Hi Heike, ja, das sah bei uns ähnlich aus :-D. Er hat offenbar ein paar Probleme mit seiner Facebook-Seite, uns hat er auch nicht geantwortet. Wir haben den Kontakt zu ihm über einen anderen Guide bekommen, das lief dann problemlos. Schade, dass es bei dir nicht geklappt hat. Hoffentlich beim nächsten Mal – lohnt sich nämlich wirklich 🙂

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